PayPal Gebühren berechnen mit unserem PayPal Gebührenrechner
Ob beim Online-Shopping, wenn du Geld an Freunde und Familie senden möchtest oder für monatliche Lastschriften, PayPal kann mittlerweile vielfältig genutzt werden. Auch für Verkäufer von Waren kann es sehr interessant sein. Doch für Verkäufer entstehen für die Nutzung des Bezahldienstes Kosten und Gebühren. Mit unserem PayPal Gebührenrechner kannst du sie kalkulieren.
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PayPal Gebührenrechner im Detail erklärt
Nutzt du PayPal als Verkäufer, um Geld zu erhalten, kommen Gebühren auf dich zu. Diese richten sich danach, ob du nur ab und zu kleinere Beträge empfängst, oder ob du als Händler regelmäßig über PayPal Geschäfte machst. Wie hoch die PayPal Gebühren sind, ist natürlich für dich als Verkäufer extrem wichtig: Damit kannst du exakt kalkulieren, welcher Betrag tatsächlich bei dir ankommt.
Mit unserem PayPal Rechner kannst du genau bestimmen, wie viel des ursprünglichen Kaufpreises bei dir eingeht. Dafür musst du lediglich den Kaufpreis, die Art der Zahlung und die gegebenenfalls gültigen Händlerkonditionen (seit 2020 nur noch für Bestandskunden) auswählen.
Die Gebühren unterscheiden sich je nachdem, welche Art Zahlung du erhältst und wie hoch dein Umsatz im letzten Monat war – doch eins haben die verschiedenen Möglichkeiten gemeinsam: Neben dem prozentualen Anteil des Kaufpreises musst du eine Pauschale an PayPal zahlen. Diese liegt im Centbereich und ist bei größeren Summen zu vernachlässigen. Bei kleinen Beträgen ist es jedoch wichtig, im Hinterkopf zu behalten, dass bis zu 0,39€ pro Transaktion automatisch abgezogen werden. Ausgeschlossen davon ist nur die Zahlung an Freunde und Familie, die generell kostenlos ist.
In diesem Überfluss-Video hat Thomas den Gedanken hinter dem Rechner noch einmal im Detail erklärt:
Restbetrag oder Kaufpreis: PayPal Gebührenrechner rückwärts möglich
Du kannst den PayPal Gebührenrechner auch rückwärts nutzen, um zu ermitteln, wie viel eine Ware oder Dienstleistung kosten muss, um nach Abzug der Gebühren den von dir festgelegten Preis zu erzielen.
Hast du zum Beispiel schon eine Kostenrechnung erstellt und herausgefunden, dass deine Ware einen Kaufpreis von 30€ nach Abzug der PayPal Gebühren erzielen muss, damit du Gewinn machst, kannst du den PayPal Gebührenrechner rückwärts nutzen und im ersten Reiter „Restbetrag“ auswählen. In diesem Beispiel haben wir angenommen, dass du die Konditionen von „Waren und Dienstleistungen bezahlen“ erhältst.

Im Beispiel wird deutlich, dass du die Gebühren, die PayPal erhebt, vor Festsetzung des Preises einkalkulieren musst. In diesem Fall muss der Kaufpreis 31,13€ betragen, damit nach Abzug der 1,13€ Gebühren genau 30€ bei dir als Verkäufer ankommen.
Art der Zahlung: Wann fallen welche PayPal Gebühren an?
Je nachdem, welche Art von Zahlung du erhältst, sind die Gebühren unterschiedlich:
| Art der Zahlung | Gebühren |
| Geld an Freunde und Familie senden | kostenlos |
| Waren oder Dienstleistungen bezahlen | 2,49% + 0,35€ |
| Spenden sammeln | 2,49% + 0,35€ |
| Mikrozahlung | 4,99% + 0,09€ |
| Zahlung mit Händlerkonditionen | 2,99% + 0,39€ |
| Kein Paypal-Konto oder alle anderen geschäftlichen Transaktionen | 2,99% + 0,39€ |
PayPal Gebühren im Ausland – Währung beachten
Erhältst du eine Zahlung aus dem Ausland, dann fällt eine weitere Gebühr an, da PayPal dir die Umrechnung der in einer anderen Währung erhaltenen Zahlung berechnet. Diese Gebühr wird anhand des sogenannten Transaktionswechselkurses errechnet. Der Transaktionswechselkurs liegt aktuell immer 3% über dem Basiswechselkurs.
Beachte außerdem, dass du als Käufer eine pauschale Gebühr in Höhe von 1,99€ zahlst, wenn du eine Zahlung in ausländischer Währung tätigst, die in Euro umgerechnet werden muss.
Um Prozentsätze, wie diese Währungsumrechnung, einfach zu berechnen, kannst du unseren Prozentrechner nutzen!
Wer zahlt die PayPal Gebühren: Käufer oder Verkäufer?
Die Zahlung der PayPal Gebühren obliegt in der Regel dem Verkäufer. Wenn du also eine Ware oder Dienstleistung anbietest und deine Bezahlung über PayPal empfangen möchtest, kannst du mit unserem PayPal Gebührenrechner genau ausrechnen, wie hoch deine Kosten sein werden.
Doch auch als Käufer sollte man sich über eines im Klaren sein: Die Kosten, die durch die Nutzung des Bezahldienstes PayPal entstehen, zahlt der Verkäufer natürlich ungern aus eigener Tasche. Daher kann es sein, dass die PayPal Gebühren bereits im Kaufpreis enthalten sind. PayPal bietet Käufern eine sehr einfache und praktische Möglichkeit, online zu bezahlen – doch vielleicht lohnt sich in einigen Fällen der etwas kompliziertere Umweg über eine andere Zahlungsweise oder einen Offlinekauf, wenn man Geld sparen möchte.
PayPal-Käuferschutzgebühren: Gibt es sie?
Eins der herausstechenden Features des Zahlungsdienstleisters sind der Käuferschutz für Käufer und der Verkäuferschutz für Verkäufer. Aber wie hoch sind die PayPal-Käuferschutzgebühren? Gibt es sie überhaupt?
Im Käuferschutz werden laut PayPal viele Fälle abgedeckt, wie der Nichterhalt von Waren oder der Erhalt von beschädigten Waren. Dadurch sollen Käufern nach Prüfung des Schadensfalles ihre Zahlungen rückerstattet werden. Allerdings zählen bestimmte Warengruppen (z. B. Immobilien oder motorisierte Fahrzeuge) nicht zu den berechtigten Artikeln. Auch muss vom Käuferschutz innerhalb von 180 Tagen ab Bestellung Gebrauch gemacht werden.
Die gute Nachricht: Gesonderte PayPal-Käuferschutzgebühren gibt es nicht. Sie sind in den Gebühren enthalten, die der Verkäufer an PayPal bezahlt. Dennoch sollte man sich auf den Käuferschutz nicht verlassen, sondern immer umsichtig und kritisch mit seinen Zahlungen umgehen – auch ohne PayPal-Käuferschutzgebühren.